Gemeinsam in der modernen Wundversorung
Wir bereichern die Wundversorgung in der deutschsprachigen Region durch eine dynamische Plattform für Wissensaustausch und Kooperation. Unser Ziel ist es, Fachpersonen und Pflegefachkräfte zu vernetzen, wertvolle Praxiserfahrungen zu teilen und so die Qualität der Wundpflege sowie die Lebensqualität der Menschen mit Wunden nachhaltig zu verbessern. Der Grundstein für dieses Netzwerk wurde in der Praxis gelegt – lesen Sie hier, wie unsere Geschichte begann:
Unsere Geschichte
Die Entstehung von WundD.A.CH.
Die Idee zu WundD.A.CH. entstand aus intensiven fachlichen Gesprächen auf verschiedenen Wundkongressen, unter anderem in Koblenz bei PD Gunnar Riepe sowie beim gemeinsamen Kongress der AWA und der SAfW in Zürich. Von Beginn an war Prof. Robert Strohal die treibende Kraft hinter der Vision, Fachpersonen der Wundversorgung aus dem gesamten deutschsprachigen Raum enger zu vernetzen.
Die ersten Konzepte wurden gemeinsam mit Prof. Gernold Wozniak, dem damaligen Präsidenten der DGfW, sowie Prof. Joachim Dissemond entwickelt. Auch Veronika Gerber als erste Vorsitzende des ICW und Bernd Assenheimer unterstützten die Initiative frühzeitig mit großer Begeisterung. Aus der Schweiz gehörten Dr. Severin Läuchli und Dr. Jürg Traber zu den ersten Förderern der Idee. Im Dezember 2010 lud Prof. Robert Strohal zu einem Gründungstreffen nach Oberlech ein. Inmitten der österreichischen Alpen wurde dort WundD.A.CH. offiziell gegründet. In den darauffolgenden Jahren fanden regelmäßige Treffen statt, um die Zusammenarbeit weiter auszubauen und gemeinsame Projekte zu entwickeln.
Gründungsmitglieder
Dr. Jürg Traber (Schweiz)
PD Severin Läuchli (Schweiz)
Dr. Silvia Gretener (Schweiz)
Andrea Bachmann (Schweiz)
Prof. Robert Strohal (Österreich)
Prof. Gerald Zöch (Österreich)
Veronika Gerber (Deutschland)
Bernd Assenheimer (Deutschland)
Prof. Joachim Dissemond (Deutschland)
Gemeinsame Ziele und erste Projekte
Ein zentrales Anliegen von WundD.A.CH. war von Anfang an die Bündelung von Wissen, Erfahrungen und Aktivitäten im deutschsprachigen Raum. Ziel war es, erfolgreiche Konzepte und innovative Ideen länderübergreifend zusammenzuführen und dadurch die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden nachhaltig zu verbessern.
Zu den ersten gemeinsamen Projekten gehörten Patientenbroschüren zum Ulcus cruris venosum sowie zum Diabetischen Fußsyndrom. Das erste offizielle Positionspapier widmete sich der Kompressionstherapie. Gemeinsam mit dem unvergessenen Prof. Hugo Partsch konnte diese wissenschaftliche Arbeit erfolgreich bilingual im JDDG veröffentlicht werden.
Es folgten viele weitere Positionspapiere beispielsweise zu FAH/MASD, Wundinfektionen oder Skin Tears/Einrisse fragiler Haut. Es gab zudem zahlreiche Projekte wie die Entwicklung des M.O.I.S.T.-Konzepts, das inzwischen ebenso wie TILI (Therapeutischer Index lokaler Infektionen) internationale Anerkennung und entsprechende Verbreitung gefunden hat.
WundD.A.CH.-Kongresse
Neben wissenschaftlichen Projekten spielte auch die Organisation gemeinsamer Kongresse von Beginn an eine zentrale Rolle in der Zusammenarbeit. Der erste WundD.A.CH.-Kongress fand in Friedrichshafen am Bodensee statt und entwickelte sich sofort zu einem großen Erfolg. Ursprünglich war vorgesehen, die Kongresse im dreijährigen Rhythmus rund um den Bodensee auszurichten, abwechselnd in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nach dem Kongress in St. Gallen wurde dieses Konzept jedoch weiterentwickelt.
Seither finden die WundD.A.CH.-Kongresse im zweijährigen Turnus in Freiburg statt. Diese Kongresse fördern nicht nur den wissenschaftlichen und interdisziplinären Austausch, sondern stärken auch nachhaltig die Zusammenarbeit innerhalb des deutschsprachigen Netzwerks der Wundversorgung.
Kongresse:
2013, Ort: Friedrichhafen
Präsident: Prof. Dissemond WundD.A.CH.-Auszeichnung: Prof. Wolfgang Hach
2017, Ort: St. Gallen
Präsident: PD Läuchli
WundD.A.CH.-Auszeichnung: Dr. Wim Fleischmann
2022, Ort: Stuttgart
Präsident: Prof. Dissemond
WundD.A.CH.-Auszeichnung: Gerhard Schröder
2025, Ort: Freiburg
Präsident: Prof. Sebastian Probst
WundD.A.CH.-Auszeichnung: Dr. Alexander Risse
Netzwerk
Wir vernetzen Fachleute und Experten
im Bereich der Wundversorgung.
Wissensaustausch
Unsere Plattform dient als
zentraler Ort für den Wissensaustausch
Events
Wir organisieren regelmäßig Veranstaltungen und Seminare,
um den Wissensaustausch zu fördern.
Drei Länder, eine Wundversorgung
WundD.A.CH. ist die länderübergreifende Dachorganisation für die Wundversorgung in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Sie fördert die Vernetzung von Fachpersonen, den interdisziplinären Austausch sowie Innovationen in der modernen Wundversorgung – stets mit dem Ziel, die Pflegequalität nachhaltig zu verbessern.
Mission
Netzwerk:
Schaffen eines interprofessionellen deutschsprachigen Netzwerkes, das den konstruktiven Wissens- und Erfahrungsaustausch fördert und neue und innovative Synergien ermöglicht.
Durch gezielte Vernetzung, fachlichen Dialog und gemeinsame Projekte schaffen wir Raum für Innovation, Qualitätsentwicklung und nachhaltige Verbesserung in der Versorgung von Menschen mit akuten und chronischen Wunden.
Veranstaltungen und Kongresse:
Wir organisieren regelmäßig Veranstaltungen, um den Wissensaustausch zu fördern. Informieren Sie sich über bevorstehende Events und nehmen Sie teil, um Ihr Fachwissen zu erweitern.
Vision
WundD.A.CH. hat es sich zum Ziel gesetzt, die Wundversorgung in der deutschsprachigen Region nachhaltig zu stärken.
Als dynamische Plattform für Wissenstransfer und fachlichen Austausch fördern wir die enge Zusammenarbeit von Fachpersonen und schaffen Raum für das Teilen von Erfahrungen, Innovationen und Best Practices – mit dem klaren Anspruch, die Qualität der Wundversorgung kontinuierlich zu verbessern.
Werte
WundD.A.CH. steht für Vernetzung, Qualität und Fortschritt in der Wundversorgung.
Wir fördern den offenen, interprofessionellen und interdisziplinären Austausch und setzen auf evidenzbasiertes Wissen, Innovation und gegenseitigen Respekt.
Gemeinsam handeln wir verantwortungsvoll, transparent und mit klarem Fokus auf den Patientennutzen – um die WUndversorgung im deutschsprachigen Raum nachhaltig zu stärken und weiterzuentwickeln.
Vernetzen.
Weiterdenken.
Unsere Fördermitglieder